Vorlesung 1: Trainingslehre

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Der Vortrag über Trainingslehre, Leistungsdiagnostik und Lactat von Andreas Bernadi und Dr. Andreas Thiel bei der ersten Vorlesung der Triathlonuni ist auf große Zustimmung gestoßen. Natürlich ist die Trainingslehre ein komplexes Gebiet, dass man nicht eben mal in 2 Stunden an einem Dienstag Abend abarbeiten kann. Dafür gibt es Trainer die einem einen geeigneten Trainingsplan erstellen. Je größer das Wissen eines Athlet  über sich und sein Training ist, desto besser kann er es steuern.

Vorlesungsunterlagen

Eine Zusammenfassung von der Vorlesung
Der wichtigste Satz des Abends: In der Pause wächst der Muskel. Regeneration ist ein sehr wichtigter Bestandteil des Trainings.

Der menschliche Körper passt sich an Reize (in unserem Fall dem Trainingsreiz) an. Dabei ist es wichtig, dass man dem Körper den richtigen Reiz setzten. Ist der Reiz zu schwach reagiert der Körper nicht mit einem Anpassungsprozess, ist der Reiz zu stark, dann ist der Körper überfordert und reagiert ebenfalls nicht mit der gewünschen Anpassung.

Aber was ist der richtige Trainingsreiz?
Dazu analysiert man zunächst einmal das Anforderungsprofil. Triathlon ist eine klassische Ausdauersportart. Demnach ist ein hohes Pensum an Grundlagentraining erforderlich. Dazu bietet sich die Zeit im Winter an. Jetzt von November bis März stehen niedrige Intensitäten aber dafür etwas längere Einheiten auf dem Plan. Grundlagentraining findet ganz allgemein im Bereich 70% der maximalen Herzfrequenz in der entsprechenden Sportart statt. Wie Herr Bernadi immer wieder betont hat, man schaut sich natürlich immer wieder die indiviuellen Vorraussetzungen an. (Wer es genau wissen will geht zu einem Lactat-Test). Aus der Erfahung wissen wir, dass viele Athleten glauben gar nicht so langsm laufen oder radeln zu können wie es die Pulsuhr vorgibt. Glaubt mir, man kann. (Ihr könnt gerne mal mit mir laufen gehen, Lächeln )

Jetzt kommt es darauf an, was ich als Athlet bisher gemacht habe.
Sind 40 km Radfahren für mich schon recht viel, dann reicht es im Grundlagentraining 2 Stunden auf dem Rad zu sitzen und dies langsam zu steigern.
Habe ich breits einen IRONMAN hinter mit und 6 Stunden radfahren sind kein Problem, dann sollte im Grundlagentrainig (wenn es die Zeit zulässt) 4 bis 6 Stunden Radeinheiten stehen.

Trainingsperiodisierung

Trainingsplanung: Für eine gute Trainingsplanung sollte man sich zuerst die individuellen Vorraussetzungen des Athleten ansehen.
Biologisches Alter, Trainingsalter (seit wann betreibe ich diese Sportart), Trainingsstunden die Woche, Ziele für das kommende Jahr, bisherige Leistungen und erreichte Zeiten in Wettkämpfen.
Literaturtipp

Trainingspläne für Triathleten und andere Ausdauersportler, von Gale Bernhardt Sportweltverlag

Fragen und Antworten

Horst: Mich würde natürlich auch noch interessieren welche Unterschiede im Training in meiner Altersklasse jenseits der 60 zu beachten sind. Ich schätze, alle jenseits der 45-50 wären daran interessiert.

Dr. Thiel: Die Antwort folgt in Kürze

Herr Bernadi
sagte in der Vorlesung dazu: Ältere Athleten benötigen in der Regel mehr Zeit für die Regeneration und trainieren nicht mehr so intensiv. Im Grundlagenbereich kann man nur wenig falsch machen wenn man an die Ruhetage denkt.


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